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Nur Noch 1 Platz frei für 2026

50 werden, eine Tasse Kaffee mit Claude und die Frage: Wer braucht eigentlich noch mich?

Autorenbild: Nicole Sommer
Nicole Sommer
15. Dez. 2025
7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 23 Stunden

Ich werde dieses Jahr 50.

Fünfzig. Das ist so eine Zahl, an der man morgens im Bad steht, die Zahnbürste im Mund hat und kurz innehält. Man ertappt sich bei dem Gedanken, was die Jugend da draußen eigentlich für eine seltsame Sprache spricht und was für grauenhafte Musik heute in den Charts läuft.


Aber ganz ehrlich? Ich bin weder der Jugendsprache noch moderner Technik abgeneigt. Ich sitze ganz sicher nicht verbittert im Schaukelstuhl und rufe: „Früher war alles besser!“


Im Gegenteil: Fortschritt ist etwas Großartiges. Wenn wir nicht mit dem Fortschritt gegangen wären, würden wir immer noch bei Kerzenschein sitzen und mit der Pferdekutsche umherfahren. Also: Go for it.


Und genau aus diesem Grund habe ich mich vor einiger Zeit an meinen Schreibtisch gesetzt, Claude aufgerufen und mir gedacht: Okay, Nicole (ja, ich spreche mich mit Namen an): Schauen wir uns dieses Wunderding doch einfach mal an.


Drei Sekunden bis zur Existenzkrise

Ein Prompt. Eine Tasse Kaffee später. Und tadaa: Vor mir tat sich eine fertige Website auf. Also, „fertig“ in dicken Anführungsstrichen.


Das Gefühl, das sich in diesem Moment in mir breitmachte, kann ich am besten als handfeste Bauchschmerzen beschreiben. Da saß ich nun mit meinem IHK-Zertifikat, meinen elf Jahren Erfahrung und unzähligen durchdachten Projekten, und plötzlich haut so eine Maschine in wenigen Minuten etwas raus,wofür eine Webdesignerin wie ich nun mal doch ein bisschen länger braucht.


In meinem Kopf ging sofort der Alarm los: Herzlichen Glückwunsch, Nicole. 


Du kannst sowas von einpacken.

Ich sah mich im Geiste schon vor einem gigantischen Berg Wolle sitzen, um panisch auszurechnen, wie viele selbst gehäkelte Topflappen ich auf Etsy verhökern müsste, um meine Miete zu bezahlen. Bis mir einfiel, dass ich gar nicht häkeln kann. Tja, aus der Geschäftsidee sollte nun also auch nichts werden.


Alter Schwede, was ne Scheiße

Einmal tief Luft geholt und einen zweiten Kaffee später schaute ich mir die ganze Show noch einmal in aller Ruhe an. Und als ich da so saß und Zeile für Zeile las, dachte ich nur: Alter Schwede, was eine gequirlte Scheiße.


Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viele nichtssagende Sätze auf einmal gelesen zu haben. Alles klang irgendwie nett und irgendwie auch nach Website. Dieses ganze Für-dich-mit-dir-Zeug, bei dem man hinterher trotzdem nicht weiß, wer da eigentlich sitzt und warum man ausgerechnet mit dieser Person arbeiten sollte.Dieses „Hä?“-Gefühl, wenn man zu Ende gelesen hat.


Dazu Abstände, die für mich nicht passten, und eine Gestaltung, bei der ich auch nach längerem Hinsehen nicht dachte: Ja, genau so.


Es war einfach eine leere Hülle. Auf den ersten Blick eine fertige Website, auf den zweiten etwas, an dem ich ziemlich viel hätte ändern wollen. Und ehrlich gesagt fand ich die Hülle nicht einmal besonders schön.


Und genau dieser Moment hat mich unendlich beruhigt.

Trotzdem wollte ich es mir auch nicht zu einfach machen. Ein Entwurf, den ich schlecht finde, ist ja kein Beweis dafür, dass KI doof ist. Ich hatte gesehen, wie schnell da etwas entstanden war, und das fand ich nach wie vor beeindruckend. Nur war mir beim genaueren Hinsehen etwas Entscheidendes aufgefallen: Die eigentliche Arbeit, die mir daran wichtig ist, lag noch komplett vor mir.


Mein Puls sank wieder auf Normalmaß, und ich wusste: Okay, mein Job ist noch lange nicht vorbei. Ich muss mir doch keinen Etsy-Shop zulegen, in dem ich selbstgehäkelte Topflappen verhökere oder versuche,selbstgebastelte Postkarten an die Frau zu bringen. Puh, Glück gehabt, ich mach das hier nämlich echt gern.


Sie macht nicht meinen Job

Also, versteht mich bitte richtig: Künstliche Intelligenz macht einen verdammt guten Job. Aber sie macht definitiv nicht meinen Job.


Sie hat nicht meine Persönlichkeit. Sie hat nicht meine elf Jahre Erfahrung. Und sie hat keine Ahnung vom echten Leben.


Wenn Frauen mich buchen, dann tun sie das nicht wegen irgendeiner technischen Schablone. Der häufigste Satz, den ich im Kennenlernen höre, lautet: 


„Nicole, wenn ich das hier mache, dann nur mit dir.“

Ich verkaufe über mein Wie und über meine Persönlichkeit. Ich arbeite ausschließlich mit Frauen und nur für Frauen. Manche bezeichnen das als feministisch, für mich ist es schlicht meine glasklare Nische. Da habe ich mich festgesetzt, weil ich genau weiß, mit wem ich arbeiten will und wen ich nicht mehr in meinem Business haben möchte. Ich kann einen Raum halten, ich habe Werte und ich habe Haltung. Eine Software hat nichts davon.


Mit mir sitzt dir eine Frau gegenüber, die selbst erlebt hat, was Mutterschaft mit den eigenen Plänen anstellen kann. Die dieses Jahr 50 wird und heute viele Dinge ganz anders sieht als vor zehn Jahren. Die sich selbstständig gemacht, Entscheidungen bereut, wieder umgedacht und trotzdem immer weitergemacht hat.


Ich habe eine Meinung. Manchmal habe ich auch drei Ideen gleichzeitig im Kopf, während ich noch versuche,dir die erste verständlich zu erklären. Du darfst nachfragen, widersprechen und ganz trocken sagen: „Nicole,das bin ich nicht.“


Wunderbar, dann schauen wir weiter. Ich muss nicht auf Anhieb recht haben. Wir dürfen etwas ausprobieren,es wieder verwerfen und auch mal herzlich über einen Umweg lachen.


Das alles kommt mit an den Tisch, wenn wir über deine Website sprechen: mein Fachwissen genauso wie meine echten Erfahrungen, meine Gefühle und diese gelegentlich etwas wirren Gedanken, die am Ende erstaunlich verlässlich zu einer ziemlich geraden Idee zusammenlaufen.


Warum mache ich den Scheiß dann nicht gleich selber?

Dazu kommt das Handwerk: Die KI bietet mir am laufenden Band Dinge an, die ich überhaupt nicht haben will.Falsche Abstände, keinen angemessenen Freiraum für das Auge, unlogische Leere an Stellen, wo Führung gebraucht wird.


Ich muss dieser Maschine jeden einzelnen Handgriff haarklein erklären. Ich muss ihr sagen, wo der Denkfehler liegt, was zu viel ist und wie Menschen wirklich ticken.


Und während ich da so saß und ihr das alles eintippte, schoss mir der einzig logische Gedanke durch den Kopf: Wenn ich der KI sowieso jeden verdammten Schritt vorkauen muss, warum mache ich den Scheiß dann eigentlich nicht gleich selber?


Die KI ist darauf programmiert, dir zu gefallen. Sie bedient sich an dem riesigen Durchschnittstopf dessen, was die meisten Menschen im Netz tun. Aber du bist selbstständig geworden, weil du eben nicht sein willst wie alle anderen da draußen.


Bis wir uns selbst wieder vermissen

Wir rasen im Moment mit Vollgas in eine Welt voller generierter Perfektion. Alles sieht aus dem Ei gepellt aus,alles klingt super professionell, und vieles fühlt sich einfach nur noch seelenlos an.


Ich bin mir absolut sicher: Wir werden sehr bald an einen Punkt kommen, an dem wir freiwillig wieder einen Schritt zurückgehen.


Weil wir uns selbst vermissen.

Weil wir Menschen vermissen. Wir brauchen Persönlichkeit. Wir brauchen Ecken, wir brauchen Kanten, wir brauchen das Unperfekte, Lebendige und das Echte. Wir wollen spüren, wer hinter einem Angebot steht, mit wem wir lachen können und wer uns versteht, wenn das Leben mal wieder quer schießt. Wir brauchen Fehler,damit wir uns nicht unnütz fühlen und damit wir auch mal glänzen können.


Fortschritt? Unbedingt. Smarte Tools im Alltag? Jederzeit gern.


Aber wenn du an den Punkt kommst, an dem du keine Lust mehr auf seelenlosen Einheitsbrei hast und eine Website willst, die wirklich nach dir riecht:


Hi. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, trinke Kaffee und ich warte auf dich.


Du hast Fragen zu mir und meinem Umgang mit KI? Ich hab hier vielleicht ein paar Antworten.


Arbeitest du in deinen Projekten denn jetzt überhaupt nicht mit KI?

Doch, natürlich. Ich bin ja nicht von gestern. Ich nutze smarte Tools liebend gern da, wo sie mir den Rücken freihalten: um wirre Notizen zu sortieren, erste Textideen gegen das weiße Blatt Papier zu testen oder lästigen Kleinkram abzukürzen. Aber das Fundament, deine Positionierung und das Design in Wix Studio entstehen 1:1 zwischen uns beiden. Die Maschine darf mir die Stifte anspitzen, aber gestalten tun wir.


Warum arbeitest du eigentlich ausschließlich mit Frauen?

Weil es meine Entscheidung ist, Punkt. Ich verstehe die Lebensrealität von selbstständigen Frauen Mitte 40 oder 50, weil ich sie selbst lebe. Ich kenne den Spagat zwischen Familie, Ansprüchen, Älterwerden und dem Mut, für die eigene Arbeit echtes Geld zu verlangen. In diesem Raum müssen wir uns nicht verstellen oder gegenseitig Business-Märchen erzählen. Wir können Klartext reden, lachen und die Dinge anpacken.


Muss ich schon genau wissen, was ich will, bevor ich mich bei dir melde?

Um Himmels willen, nein. Wenn du schon alles fix und fertig hättest, bräuchtest du mich ja nicht. Du musst mir keine druckreifen Texte oder ein fertiges Konzept präsentieren. Bring einfach dein ganzes Gedankenchaos mit. Wir fangen bei dir und deinen Kundinnen an, und den roten Faden ziehen wir gemeinsam durch.



Wer hier schreibt


Hi, ich bin Nicole Sommer.


Brand- und Webdesignerin aus Schwabmünchen bei Augsburg. Ich mag klare Worte und Kundinnengespräche mit viel Gelächter. Im Gepäck: elf Jahre Selbstständigkeit, Fachwissen und ein paar Umwege, die ich heute beim besten Willen nicht mehr als Absicht verkaufen kann.


 



Wie wir zusammenarbeiten können

Wenn du dir eine Website wünschst, die deine echte Persönlichkeit zeigt und aus der Masse heraussticht, statt im KI-Einheitsbrei unterzugehen: Genau so arbeiten wir zusammen.


Wir schmeißen überflüssigen Ballast und glatte Floskeln raus und bauen dir einen Auftritt in Wix Studio, der glasklar nach dir riecht und deinen Kundinnen Orientierung gibt.


  • Website Realtalk: Du hast bereits eine Website auf Wix oder Wix Studio, aber sie fühlt sich unrund an und bringt keine Anfragen? Nach meiner Vorabanalyse schauen wir in 60 Minuten ganz entspannt auf Design, Texte und Nutzerführung. Wir werfen glatte Phrasen über Bord und bringen deine echte Handschrift hinein, inklusive Fahrplan als PDF mit priorisierten Schritten.


  • Onepage Wonder: Dein kompakter Start inklusive feinem Mini-Branding mit Wortmarke, Farben und Schriften sowie einer aufgeräumten Onepage-Website in Wix Studio, perfekt für ein einzelnes Kernangebot, das sofort sitzt.


  • Love at First Site: Deine mehrseitige Website inklusive abgestimmtem Brand Design, mit viel Raum für deine Angebote, klarer Struktur und Texten, die deinen Besucherinnen die Orientierung wunderbar leicht machen.


Und wenn dir genau diese Seele und dieser echte Mensch an deiner Seite wichtig sind: Dann weißt du ja jetzt, wo du mich findest.

 
 
 

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